Politik Bezirk Einsiedeln

Politik der SVP Bezirk Einsiedeln - Leserbriefe / Mitteilungen

Einsiedler Volksblatt, Dienstag 25.09.2018 / 6. Jahrgang

Ja zum Schulhaus Trachslau und zum Werkhof

Von UELI BRüGGER | 18.04.2017

Ja zum Schulhaus Trachslau und zum Werkhof

Ja zur Rechnung und den Nachtragskrediten. Gut besuchte Parteiversammlung beschliesst Ja zur Bezirksrechnung und zu den Nachkrediten. Ebenfalls werden das Schulhaus Trachslau und der neue Werkhof befürwortet. Das Komitee Pro Viadukt Willerzell überzeugte mit einer klaren Stellungnahme zum Viadukt.

Bezirksrechnung 2016

Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Ueli Brügger stellte RPK Präsidentin Annemarie Kälin den Abschluss der Bezirksrechnung 2016 vor. Sie zeigte sich erfreut über das Resultat. In kompetenter Art machte Sie aber auch darauf aufmerksam wie das positive Resultat entstanden ist. Es sei nicht primär auf einen haushälterischen Umgang mit den finanziellen Mitteln zurück zu führen. Annemarie Kälin machte darauf aufmerksam, dass sich die finanzielle Situation des Bezirkes nach wie vor nicht rosig sei. Die Notwendigkeit bestehe weiterhin die Mittel nach dem Bedarf und nicht nach den Wünschen einzusetzen. Die anwesenden Versammlungsteilnehmer bezeugten die Ausführungen mit grossem Applaus. Einige Diskussionen gab es anschliessend bei den Nachkrediten 2016 und 17. Die Rechnung wie auch die Nachkredite wurden klar genehmigt.

Ja zum Schulhaus Trachslau

Kompetent hat Bezirksrat Christoph Bingisser das Projekt Schulhaus Trachslau vorgestellt. Er zeigte sich überzeugt, dass es dringend nötig sei in Trachslau ein neues Schulhaus zu bauen. Er betonte, dass wirklich nur das Notwendige erstellt werde. Die Schülerzahlen würden für sich sprechen. Es sei gelungen mit den Architekten, die den Projektwettbewerb gewonnen haben, grössere Kosten-einsparungen zu realisieren. In der anschliessenden Diskussion musste festgestellt werden, dass vieles noch unklar für die Realisierung der Bauten. So ist noch nicht bestimmt was für eine Heizung gewählt wird. Ebenfalls bei der Wahl der Baustoffe konnte er die offenen Fragen nicht abschliessend beantworten. Schulrat Martin Thoma appellierte an die Anwesenden, trotz diesen Unsicherheiten dem Projekt zu. Die Baukommission sei überzeugt, dass der Kostenvoranschlag seriös gerechnet sei.
Bei der anschliessenden Abstimmung sagte die Versammlung klar JA zum bevorstehenden Projekt.

Ja zum neuen Werkhof

Sachlich, kompetent und mit grosser Überzeugung stellte Bezirksrat Meinrad Gyr das Projekt «Neuer Werkhof» vor. Der Bezirk Einsiedeln sei in den letzten 30 Jahren stark gewachsen. Die Anforderungen an die Werkdienste seien in den vergangenen Jahren laufend gestiegen. Für die Mitarbeiter sei es immer schwieriger in den Räumlichkeiten des alten Werkhofes effizient zu arbeiten. Er erläuterte auch, dass vor allem auf Druck der SVP das Projekt nochmals überarbeitet worden sei. Mit dem
dem jetzigen Projekt sei wirklich nur das Notwendige das realisiert werden soll. Dies wurde von den Versammlungsteilnehmern entsprechend gewürdigt. Die SVP’ler entschieden sich klar für den neuen
Werkhof.

Thomas Kubon informierte betreffend den Willerzeller Viadukt

Anschliessend an die ordentlichen Geschäfte informierte Thomas Kubon, Präsident des Einwohnerverein Willerzell, über die Anliegen der Willerzeller Bevölkerung betreffend den Viadukt über den Sihlsee. In einem interessanten Referat zeigte er auf was für Konsequenzen es haben könnte, wenn der Viadukt abgebaut werde. Er zeigte sich überzeugt, dass hier die SBB in der Pflicht sei, den Viadukt auch in der neuen Konzession zu übernehmen und zu unterhalten. Nun wird die SVP an der nächsten Parteiversammlung auch noch die andere Seite anhören. Es ist aber klar, dass bei den Verhandlungen eine Lösung für den Viadukt gefunden werden muss. Dieses Anliegen wird von der SVP auch klar unterstützt. Aber es herrscht im Moment ein wenig der Eindruck, dass der einzige Verhandlungspunkt der Viadukt sei. Der Viadukt ist ein sehr wichtiger Punkt, für den sich die SVP einsetzen wird, aber man darf die übrigen Anliegen dabei nicht vergessen.

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