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Einsiedler Volksblatt, Mittwoch 14.11.2018 / 6. Jahrgang

Erstmals über 150 000 Einwohner im Kanton Schwyz

Von ROLAND LUTZ | 25.02.2014

Erstmals über 150 000 Einwohner im Kanton Schwyz

Seit 1986 steigt die ständige Wohnbevölkerung im Kanton Schwyz kontinuierlich an, letztes Jahr um 1.2 Prozent. Die Bevölkerung ist damit im Vergleich zum Vorjahr wieder stärker gewachsen (Wachstum 2011: +0.9 Prozent). Gemäss der alljährlichen Erhebung bei den Bezirken und Gemeinden zählte die ständige Wohnbevölkerung im Kanton Schwyz per 31. Dezember 2012 total 149 236 Personen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme um 1781 Personen (+1.2 Prozent). Die Bevölkerung hat sich in den einzelnen Bezirken gegenüber dem Vorjahr prozentual wie folgt verändert: March +1.7 (+1.4), Einsiedeln +1.2 (+0.4), Schwyz +1.1 (+0.8), Küssnacht +1.1 (+0.2), Höfe +0.7 (+0.7) und Gersau +0.1 (+1.0). Die grösste relative Bevölkerungszunahme verzeichneten die Gemeinden Riemenstalden (+4.5 Prozent), Rothenthurm (+4.0 Prozent) und Galgenen (+3.7 Prozent). Ein seit mehreren Jahren anhaltendes, hohes Wachstum ist in der Gemeinde Reichenburg beobachtbar (2012: +3.6 Prozent; 2011: +3.2 Prozent; 2010: +5.1 Prozent; 2009: +2.4 Prozent).

Unterschiediche Entwicklung

Während im Vorjahr noch fünf Gemeinden Bevölkerungsrückgänge zu vermelden hatten, waren es dieses Jahr lediglich drei der 30 Schwyzer Gemeinden. Es waren dies die Gemeinden Muotathal (-1.8 Prozent; -63 Personen), Vorderthal (-1.1 Prozent; -11 Personen) und Tuggen (-0.3 Prozent; -8 Personen). 9 (2011: 4) Gemeinden wuchsen um 100 oder mehr Personen, nämlich Schwyz (+283), Einsiedeln (+178), Galgenen (+173), Altendorf (+164), Feusisberg (+150), Küssnacht (+130), Ingenbohl (+130), Reichenburg (+115) und Lachen (+107).

Die ständige ausländische Wohnbevölkerung im Kanton Schwyz hat um 925 (2011: +628) Personen zugenommen. Der Ausländeranteil an der Bevölkerung beläuft sich auf 19.1 Prozent (2011: 18.7).In den Bezirken Einsiedeln (13.6), Schwyz (15.8) und Gersau (18.2) liegt der Ausländeranteil unter dem kantonalen Mittel. Die anderen drei Bezirke weisen einen überdurchschnittlichen Anteil an Ausländern auf: Höfe (24.3), March (21.2) und Küssnacht (20.8).

Die Erhebung richtet sich nach der ständigen Wohnbevölkerung. Dazu zählen alle Personen mit zivilrechtlichem Wohnsitz am 31. Dezember 2012 im Kanton Schwyz. Für schweizerische Staatsangehörige ist es in der Regel jene Gemeinde, in welcher der Heimatschein deponiert ist und die Steuern entrichtet werden, für Ausländer die Gemeinde, für welche die entsprechende Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung ausgestellt ist. Gemäss Zivilgesetzbuch handelt es sich dabei um jene Gemeinde, in der sich jemand mit der „Absicht dauernden Verbleibens“ aufhält. Die vorliegenden Ergebnisse beinhalten somit Ortsbürger und mit Heimatschein angemeldete Schweizer sowie Ausländer mit Jahres- oder Niederlassungsbewilligung.

Im Gegensatz zu dieser Definition hat das Bundesamt für Statistik mit der Volkszählung 2010 seine Definition der ständigen Wohnbevölkerung erweitert. Neu zählt das Bundesamt für Statistik auch Personen im Asylprozess (Ausweis F oder N) mit einer Gesamtaufenthaltsdauer von mindestens 12 Monaten zur ständigen Wohnbevölkerung. Da diese Information nicht aus den Einwohnerregistern der Gemeinden generierbar ist, wird dieser Personenkreis in der kantonalen Bevölkerungserhebung bisher nicht berücksichtigt.

Quelle: www.sz.ch

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