Politik Bezirk Einsiedeln

Politik der SVP Bezirk Einsiedeln - Leserbriefe / Mitteilungen

Einsiedler Volksblatt, Mittwoch 22.08.2018 / 6. Jahrgang

Breit abgestütztes Komitee gegen Einheitskrankenkasse

Von ROLAND LUTZ | 08.08.2014

Breit abgestütztes Komitee gegen Einheitskrankenkasse

Unter der Federführung der bürgerlichen Parlamentarier/innen NR Petra Gössi, SR Alex Kuprecht, SR Peter Föhn, NR Pirmin Schwander und NR Alois Gmür hat sich ein breit abgestütztes Komitee gegen die Einheitskrankenkasse formiert. Den Gegnern der Initiative ist es ein Anliegen das Stimmvolk vor falschen Erwartungen hinsichtlich Kosteneinsparungen zu warnen und auf die enorme Gefahr von Qualitäts- und Leistungseinbussen (Zweiklassen-Medizin) aufmerksam zu machen.

Zur Initiative

Zentrales Anliegen der Initiative ist es, den laut Initianten herrschenden „Pseudowettbewerb“ für die Grundversorgung (Nur der Obligatorische Teil, ohne Zusatzversicherungen) zu eliminieren und damit die Kostensteigerungen der Krankenkassenprämien zu stoppen. Andererseits erwartet man Einsparungen aufgrund wegfallender Kosten für Werbung und Abwerbung. Das ist aber Augenwischerei , denn die Kostensteigerungen haben ganz andere Ursachen: Zum einen wirkt die alternde Gesellschaft kostentreibend, weil rund 80% der Kosten in den letzten beiden Lebensjahren anfallen und diese Bevölkerungsgruppe immer grösser wird. Zum anderen wird von Patienten immer mehr Leistung in qualitativer, als auch quantitativer Hinsicht gefordert. Das kostet!

Kostensteigerungen, nicht Kosteneinsparungen

Bei Verwaltungskosten (Werbung, Personal) von lediglich 5% des Prämienaufkommens darf man mit sehr gutem Gewissen von einer äusserst schlanken Verwaltung sprechen. Die von den Initianten oft als Apfel-Birnen-Vergleich herangezogene SUVA benötigt übrigens mehr als 8% ihrer Mittel, sprich 60% mehr Geld für die Verwaltung. Die oft zitierten Werbekosten der privaten Krankenkassen müssen überdies aufgeteilt werden auf Werbung für die Grundversicherung und Werbung für Zusatzversicherungen, welche bei dieser Abstimmung nicht zur Debatte stehen. Und die Personalkosten andererseits werden auch bei einer Einheitskrankenkasse nicht wegfallen.

Nein zur Initiative!

Geschätzte StimmbürgerInnen, mit dieser Initiative wird Ihnen Sand in die Augen gestreut! Die einzig absehbaren Folgen bei einer Annahme dieser Vorlage sind unweigerliche Kostensteigerungen und schleichende Leistungseinbussen, weil der Wettbewerb ausgeschaltet wird. Den Kostensteigerungen wird man - sicher wie das Amen in der Kirche - mit Qualitäts- und Leistungsabbau begegnen. Als Prämienzahler und Patient verlieren Sie doppelt! Sagen auch Sie entschieden NEIN zu dieser Mogelpackung mit falschen Versprechungen, mögen die Sirenenklänge noch so betörend sein!

Komitee

Ko-Präsidium: NR Petra Gössi, SR Alex Kuprecht, SR Peter Föhn, NR Pirmin Schwander, NR Alois Gmür
Komitee:
KR Adrian Föhn, Rickenbach
KR Christian Bähler, Merlischachen
KR Urs Birchler, Einsiedeln
KR Othmar Bühler, Siebnen
KR René Bünter, Lachen
KR Walter Duss, Bäch
KR Thomas Hänggi, Schindellegi
KR Eva Isenschmid-Tschümperlin, Küssnacht
KR Christian Kälin, Trachslau
Parteisekretär Flavio Kälin, Rickenbach
KR Doris Kälin, Einsiedeln
KR Gabriela Keller, Galgenen
KR Joseph Landolt, Einsiedeln
KR Werner Landtwing, Brunnen
Parteisekretär Roland Lutz, Einsiedeln
RR Kaspar Michel, Schwyz
KR Sibylle Ochsner, Galgenen
KR Hanspeter Rast, Reichenburg
RR André Rüegsegger, Brunnen
KR Xaver Schuler, Schwyz
KR Bruno Sigrist, Schindellegi
RR Petra Steimen, Wollerau
KR Peter Steinegger, Schwyz
KR Daniel Steiner, Brunnen
KR Irene Thalmann, Wilen
KR Dominik Zehnder, Bäch

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