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Einsiedler Volksblatt, Dienstag 25.09.2018 / 6. Jahrgang

Neubau für die Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon geplant - Zusammenführung der beiden Standorte in Pfäffikon

Von ROLAND LUTZ | 26.09.2014

Neubau für die Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon geplant - Zusammenführung der beiden Standorte in Pfäffikon

Die Kantonsschule Ausserschwyz mit den Standorten Pfäffikon und Nuolen soll in einem Neubau auf dem bestehenden Areal in Pfäffikon zusammengeführt werden. Der Neubau dient als Ersatz für das mit vertretbarem Aufwand nicht mehr zu sanierende Schulgebäude in Pfäffikon. Da gleichzeitig hohe Sanierungskosten für die Schulgebäude in Nuolen anfallen, ist der Zeitpunkt für die Zusammenlegung aus finanziellen und schulischen Gründen gegeben. Die Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) wird an den zwei Standorten Pfäffikon und Nuolen geführt. Die geplante Mensa mit Mehrzwecksaal in Pfäffikon und vor allem der grosse Sanierungsbedarf der Schulgebäude an beiden Standorten haben in den vergangenen Jahren eine intensive Diskussion über die Zukunft der KSA ausgelöst.

Neubau in Pfäffikon unumgänglich

Eine detaillierte Zustandsanalyse der Bausubstanz des Schulgebäudes in Pfäffikon hat gezeigt, dass der Gebäudezustand derart schlecht ist, dass eine Gesamtsanierung mit vernünftigem Aufwand nicht mehr vertretbar ist. Es mussten sogar Sofortmassnahmen umgesetzt werden, um Mängel bei der Statik und beim Brandschutz zu beheben. Eine mit der gleichen Methodik bei den drei Schulgebäuden am Standort Nuolen durchgeführte Zustandsanalyse zeigt ebenfalls einen erheblichen Sanierungsbedarf, wenn der Schulbetrieb auch in Zukunft weitergeführt werden soll.

Neubau bietet bei gleicher Investitionssumme einen erheblichen Mehrwert

Aufgrund dieser Ausgangslage haben das Baudepartement und das Bildungsdepartement zusammen mit der Schulleitung der KSA grundsätzliche Überlegungen zur Zukunft der Kantonsschule Ausserschwyz angestellt. Eine im Auftrag des kantonalen Hochbauamts durchgeführte Machbarkeitsstudie kommt zum Schluss, dass die Zusammenführung der beiden Schulstandorte in einem Neubau in Pfäffikon weniger kostet, als eine aufwendige Sanierung der bestehenden Gebäude und damit die Weiterführung beider Standorte. Zudem bietet ein Neubau die Möglichkeit, von Grund auf eine neue und zweckmässige Schule zu planen und zu realisieren. In einer ersten Etappe soll der Ersatzneubau Pfäffikon gebaut werden. Anschliessend kann das bestehende Schulhaus Pfäffikon abgebrochen und an dessen Stelle der Neubau für die Integration des Standorts Nuolen realisiert werden. Dieser Neubau kostet etwas weniger als die aufwendige Sanierung der drei Schulgebäude in Nuolen. Dieses Vorgehen bietet die Möglichkeit, den Schulbetrieb an beiden bestehenden Standorten bis zum Bezug der Neubauten uneingeschränkt weiterzuführen; auf den Bau teurer Provisorien kann so verzichtet werden.

Quelle: www.sz.ch

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