Politik Bezirk Einsiedeln

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Einsiedler Volksblatt, Dienstag 25.09.2018 / 6. Jahrgang

Aus den Verhandlungen des Bezirksrats Einsiedeln

Von PETER EBERLE | 15.11.2014

Aus den Verhandlungen des Bezirksrats Einsiedeln

Sitzung vom 5. November 2014

Stellungnahme zum Grundangebot des regionalen öffentlichen Verkehrs

Bereits an der Sitzung vom 22. Oktober 2014 hat der Bezirksrat zur Vernehmlassungsvorlage des Kantons Schwyz über das Grundangebot des regionalen öffentlichen Verkehrs 2016 - 2019 Stellung genommen. Das Grundangebot soll auf dem laufenden Grundangebot 2012 - 2015 aufbauen und dabei die Erkenntnisse "Strategie öffentlicher Verkehr 2030" berücksich-tigen, aber auch die Massnahme "Überprüfung Reduktion Grundangebot öffentlicher Verkehr" des Entlastungsprogramms 2014 - 2017 einbeziehen. Zudem muss das bisherige Angebot den durch die Eröffnung des Gotthardbasistunnels und die Sperrung des Zugersee-Ostufers geänderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Im Hinblick auf das Entlastungsprogramm hat der Kanton sämtliche Linien des öffentlichen Verkehrs auf Einsparpotentiale über-prüft und daraus die Sparvarianten "Moderat" (minimaler Deckungsgrad der Buslinien von 20%) und "Radikal" (einschneidende Eliminierung von Buslinien) erarbeitet.

Der Bezirksrat verlangt, dass das bisherige Grundangebot in unserer Region unter Berücksichtigung des hohen Bevölkerungswachstums und der vorhandenen Strukturschwäche un-bedingt aufrecht¬erhalten wird. Eine Verlagerung zum Individualverkehr und eine Verschlech-terung der Standortattraktivität – dies auch im Vergleich zu den Nachbarkantonen, welche das Angebot zum Teil massiv ausgebaut haben – wären die unerwünschten Folgen. Der Bezirksrat lehnt die Sparvarianten „moderat“ und „radikal“ deshalb entschieden ab. Die Variante „radikal“ hätte die Aufgabe der drei Buslinien Einsiedeln – Egg – Willerzell Einsiedeln, Willerzell - Studen – Ochsenboden und Einsiedeln – Alpthal – Brunni zur Folge, was nicht nur eine Zumutung für die Bevölkerung, sondern auch eine massive Schwächung des touristischen Potentials bedeuten würde.

Zu den einzelnen Fahrplanfeldern hat der Bezirksrat folgende Stellungnahmen abgegeben:

Fahrplanfeld 670 (S40) / Rapperswil - Einsiedeln
Die Weiterführung des Halbstundentakts wird sehr begrüsst, da auch Rapperswil für Einwohner aus der Region Einsiedeln als Arbeitsort bedeutend ist.
Fahrplanfeld 672 (S13) / Wädenswil - Einsiedeln
Mit der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie hat die Region Einsiedeln massive Verschlechterungen in Kauf nehmen müssen (Hinketakt von und nach Einsiedeln und Eliminierung der Direktverbindung nach Zürich). Zumindest der Hinketakt muss rückgängig gemacht werden.
Es wird davon ausgegangen, dass das Nachangebot jeweils freitags und samstags weiterhin Bestandteil des Grundangebots bleibt.
Fahrplanfeld 60.551 / Einsiedeln - Bennau - Biberbrugg
Ein angemessener Ausbau des Mengenangebots inkl. der Einführung des Stundentakts und mit Gewährleistung des Bahnanschusses in Biberbrugg würde begrüsst.
Fahrplanfeld 60.552 / Einsiedeln - Egg - Willerzell - Einsiedeln
Trotz unterdurchschnittlichem Deckungsgrad ist im Rahmen der Grundversorgung die Anbin-dung von Egg auch in den Randstunden, vor allem abends, zu gewährleisten.
Fahrplanfeld 60.553 / Einsiedeln - Willerzell - Studen - Ochsenboden
Keine Bemerkungen
Fahrplanfeld 60.554 / Einsiedeln - Alpthal - Brunni
Wünschbar wäre ein angemessener Ausbau des Mengenangebots mit täglich einem zusätzlichen Kurspaar. Dies entspricht einem Bedürfnis der Bewohner von Trachslau und Alpthal, um am späteren Abend bzw. nach 21 Uhr auch noch nachhause zu gelangen.
Fahrplanfeld 60.555 / Einsiedeln - Unteriberg - Oberiberg - Hoch-Ybrig, Weglosen + Lauchern
Keine Bemerkungen.

Quelle: www.einsiedeln.ch

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