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Einsiedler Volksblatt, Samstag 15.12.2018 / 6. Jahrgang

Fehlanreize für Junge in der Sozialhilfe korrigieren

Von HANSPETER RAST | 14.03.2015

Fehlanreize für Junge in der Sozialhilfe korrigieren

Unlängst reichten die vier Kantonsräte Hanspeter Rast (SVP, Reichenburg), Bernadette Wasescha (SVP, Merlischachen), Ruedi Imlig (FDP, Oberarth-Goldau) und Bruno Hasler (CVP, Schübelbach) eine Motion ein, welche Fehlanreize für Junge in der Sozialhilfe thematisiert. Sie fordern eine Teilrevision, welche eine Senkung der Sozialhilfe bei jüngeren Personen zur Folge haben soll.

Wenig Anreize um zu arbeiten

Rund 45 Prozent der Menschen, die in der Schweiz Sozialhilfe beziehen, seien 25 Jahre alt oder jünger und eine zu grosszügige Sozialhilfe sei für Junge ein Fehlanreiz, nicht zu arbeiten, erklären die Motionäre. Wenn alle Leistungen summiert werden, dann kommen Sozialhilfeempfänger auf Beträge, die teilweise weit über den Einkommen der arbeitenden Bevölkerung liegen. Ein 20-Jähriger erhält heute oft den gleichen Betrag wie eine 55-Jährige arbeitende Person.

Demzufolge soll bei Jungen die Sozialhilfe nach unten korrigiert werden, da einem Jungen, der zuvor noch nie ein volles Einkommen erzielt hat, von der Sozialhilfe nicht der gleiche Lebensstandard geboten werden soll wie älteren Arbeitnehmern.

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