Politik Bezirk Einsiedeln

Politik der SVP Bezirk Einsiedeln - Leserbriefe / Mitteilungen

Einsiedler Volksblatt, Freitag 16.11.2018 / 6. Jahrgang

Die mediale Pathologie

Von CHRISTIAN EIHOLZER | 09.04.2015

Die mediale Pathologie

Schliessen sie die Türe, denn eine Epidemie schleicht durch die Schweiz und durch Europa. Schalten sie den Fernseher ein und lassen sie sich über die öffentlich rechtlichen Kanäle und Massenmedien berieseln. Es gibt nur ein hermetisch abgeriegeltes Biotop, wo sie sich in Sicherheit bringen können. Herzlich willkommen im Paradies der Glückseeligen Links-Grünen Gutmenschen. Alle die rechts von diesem Biotop stehen, sind hingegen schlecht und infiziert mit einem braunen Filz. Dass sind alles Rechtspopulisten, Rechtsextreme oder Isolationisten.

Die politisch mediale Klasse

Die politisch mediale Klasse bestimmt die Grenzen und das Feld des immer kleiner werdenden Lebensraums, auf dem man sich noch gefahrlos bewegen darf.
Ehemals bürgerliche und konservative Parteien, wie die CVP, sind deshalb in den vergangenen Jahren immer weiter nach links gerückt.
Würden sie noch vertreten was sie vor 20 oder 30 Jahren vertreten haben, sie würden längst als Nazis am medialen Pranger neben der SVP stehen.
Aber als Nazis gelten nicht nur SVPler, sondern mittlerweile jeder, der nicht politisch korrekt denkt und handelt.
Was vor kurzem noch bürgerlich war, ist mittlerweile rechtsextrem.
Was früher linksextrem war, ist mittlerweile Mainstream.
Unsere Medien sind dabei eine treibende Kraft hinter dieser neuen Rollenzuteilung.

Vordenker und Vorkämpfer

Man sieht sich als Vordenker und Vorkämpfer in Sachen Gendermainstreaming, Multikulti, Geldsozialismus oder seit kurzem auch für Veganismus.
Was nicht ins Weltbild passt, wird ignoriert, verdreht oder verunglimpft.
Da empört man sich beispielsweise über „gelenkte“ Medien in Ungarn oder Russland.
Die eigene Rolle im politischen und gesellschaftlichen System reflektieren und hinterfragen sie angesichts ihrer Selbstgerechtigkeit und ihres Sendungsbewusstseins hingegen nicht.
Lieber befeuert man die noch immer währende, politisch mediale Kampagne gegen die Masseneinwanderungsinitiative. Die Befürworter werden als ängstliche Hinterwäldler, als paranoide Modernisierungsverlierer, die mit der neuen bunten Multikultiwelt nicht zurechtkommende Abschotter dargestellt.
Die politisch korrekte Meute fällt über jeden her, der die Dogmen der Gutmenschen in Frage stellt. Im politisch korrekten Rudel ist klar definiert was erlaubt, daher gut ist, und was Rechts, also schlecht ist. Schlecht ist zum Beispiel Kapitalismus, Patriotismus, die eigenen Traditionen (Fremde hingegen sind gut) oder prinzipiell alles was die SVP tut.
Gut ist natürlich EU, Asyl, alle Umwelt Themen, staatliche Obhut, alles das irgendwie sozial ist, aber auch alles Exotische, Feministische oder Gleichgeschlechtliche.
Ein dünnes, engmaschiges Netz, welches mit Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt nicht mehr wirklich viel zu tun hat.

Berichterstattung

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass diese Medien nur konservative und rechte Parteien mit abwertenden Zusätzen versehen.
Beispielsweise ist eine UKIP in England, niemals nur die UKIP, sondern stets die „rechtspopulistische“ UKIP. Was immer deren Chef, Nigel Farage auch tut, ist prinzipiell verdächtig, böse und ungut. So erfährt man in den Medien, dass Farage bei den Briten gemischte Gefühle auslöst. Das tut zwar in einer Demokratie jeder Politiker, denn wer hat schon eine überwältigende Mehrheit alleine hinter sich, aber erwähnt wird das ausschliesslich bei „Rechtspopulisten“. Ganz anders beispielsweise beim linken Italiener Matteo Renzi.
Der steht auf der richtigen Seite. Deshalb hat er auch eine „nationale Richtungsentscheidung herbeigeführt“. Keine Rede von gemischten Gefühlen, obwohl rund 60% Renzi nicht gewählt haben.
Dasselbe mit der wohlwohlenden Berichterstattung über die Griechen mit Varoufakis und Alexis Tsipras. Deren Presse kontrastiert fundamental mit der Berichterstattung über ähnlich gelagerte Parteien auf der anderen Seite des politischen Spektrums. Zu sehen beispielsweise beim französischen Front National, welcher automatisch immer als „rechtsextrem“ betitelt wird. Was hat Marie Le Pen schlimmes getan, dass sie als Rechtsextreme beschimpft wird? Hat sie eine Synagoge angezündet? Hat sie die Zeichner von Charlie Hebdo erschossen? Nein, aber weil die Medien uns dieses Rechtsextreme Etikett vorgeben, und hundertfach wiederholen, wird es als wahr angenommen und von uns selber, wieder als vermeintliche Wahrheit weiterverbreitet. Einen Linkspopulisten hingegen scheint es nicht einmal zu geben. Denn bei deren schmutziger Wäsche, verwenden die Journalisten vorsorglich die sprachlichen Weichspüler, damit auch alles schön sauber und wohl riecht. Deshalb hat ein Tsipras etwa das griechische Volk überzeugt, wogegen Marie Le Pen, die Wähler bei den Europaparlamentswahlen „verführt“ hat. Vom „Durchmarsch der Rechtspopulisten“ war im Fernsehen die Rede, als der französische FN und die deutsche Afd zulegten. Offenbar können Rechte nicht einmal anständig gehen, die marschieren immer nur. Sie dementieren nicht - sie leugnen, sie kritisieren nicht - sie hetzen. Solche Diffamierungen sind nötig, damit der mündige Bürger es ja nicht wagt, selber bestimmte Parteien einzuordnen und zu beurteilen. Es herrscht quasi Kennzeichnungspflicht für politisch unbequeme und andersdenkende. Es bleibt zu hoffen, dass die öffentliche Massenhypnose je länger je mehr durchschaut und daher nutzlos wird. Ein Entzug der bequem durch Gebühren eingetriebenen Gelder könnte helfen. Denn Zurzeit müssen ja selbst die beschimpften kapitalistischen Unmenschen die eigene mediale Hinrichtung mitfinanzieren. Wenn man erst einmal marktwirtschaftlichen Kriterien unterworfen ist, wird es schwerer die eigenen Kunden zu beschimpfen und zu diffamieren. Dann weicht die Subjektivität vielleicht wieder etwas der Objektivität. Dann unterscheidet man vielleicht wieder zwischen einer heimatliebenden, freiheitlichen und selbstbestimmenden Partei wie der SVP, und wirklichen Krawallmachern wie etwa der Antifa…

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