Politik Bezirk Einsiedeln

Politik der SVP Bezirk Einsiedeln - Leserbriefe / Mitteilungen

Einsiedler Volksblatt, Dienstag 20.02.2018 / 6. Jahrgang

Volles Haus am Asylpodium in Einsiedeln

Von ROLAND LUTZ | 07.10.2015

Volles Haus am Asylpodium in Einsiedeln

Am vergangenen Dienstag, dem 6. Oktober bezogen die SVP-Schwergewichte Blocher, Mörgeli und Köppel in Einsiedeln vor vollem Haus zur Asylsituation in Europa und der Schweiz Stellung. Die Botschaft war klar: Es können nicht Abermillionen von Wirtschaftsflüchtlingen aufgenommen werden, darum muss man von Anbeginn an eine konsequente Politik betreiben.

Die Schweizer Asytradition

Nach einer kurzen Begrüssung der rund 600 Anwesenden durch den Einsiedler Nationalratskandidaten Roland Lutz rollte der Zürcher Nationalrat Christoph Mörgeli die Geschichte des Asyls in der Schweiz auf. Beginnend bei der Bibel über Zeitdokumente aus dem Mittelalter, die Aufnahme der Bourbakiarmee in den 1870er Jahren bis zu den Weltkriegen vermittelte er die konsequenten guten Dienste für echte Asylanten und an Leib und Leben Bedrohte. Die schiere Zahl an Wirtschaftsflüchtlingen zwinge uns zu einer konsequenten Haltung, sonst würde Europa noch mehr überrannt.

Drei Viertel der Weltbevölkerung leben in Diktaturen

Als Alt-Bundesrat - damals als Justizminister für Asylfragen zuständig - erörterte Christoph Blocher, wie man seinerzeit die Lage noch unter Kontrolle hatte. Die Schengen- und die Dublinverträge seien als Basis für ein absehbares und nun eingetroffenes Scheitern mitverantwortlich. Er attestierte BR Sommaruga wie auch Frau Merkel blauäugiges Agieren; beide scheinen noch nicht erkannt zu haben, dass drei Viertel der Menschheit in Diktaturen lebe und viele davon Abwanderungsgelüste hätten. Die fatalen Signale, doch zu uns zu kommen, würden sofort aufgenommen und von Schleppern umgesetzt.

Sozialsystem werden massiv belastet

In der Folge analysierte Weltwoche-Verleger Roger Köppel die Situation und mahnte ebenfalls zu einer klaren Unterscheidung und Behandlung von echten Asylanten und Wirtschaftsmigranten. Ein kleines Land wie die Schweiz kann nun einmal nicht unbegrenzt Migranten aufnehmen, welche dazu noch kaum in die Wirtschaft integrierbar seinen und in den Sozialsystemen landen.
Zum Schluss stellten sich die drei Protagonisten den zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Das Schlusswort gehörte Ständerat Peter Föhn, der zusammenfassend nochmals darauf hinwies, dass nur eine konsequente Haltung der Politik Schlimmeres verhindern könne.

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