Politik Bezirk Einsiedeln

Politik der SVP Bezirk Einsiedeln - Leserbriefe / Mitteilungen

Einsiedler Volksblatt, Freitag 14.12.2018 / 6. Jahrgang

Asylland Schweiz: Wohin?

Von ANDRé RüEGSEGGER | 19.01.2016

Asylland Schweiz: Wohin?

Angesichts der massiven Migrationsströme nach Europa und insbesondere auch in die Schweiz muss man sich ernsthaft die Frage stellen: Wo führt dies hin? Antworten sind gefordert. Wo und wie können wir all diese Menschen kurz-, mittel- und langfristig unterbringen? Und vor allem: Wie sollen so viele Asylsuchende aus uns teilweise sehr entfernten Kulturen erfolgreich integriert werden können? Welche Arbeitsstellen sollen all diese Leute einmal bekleiden, damit sie finanziell auf eigene Beine zu stehen kommen, sodass sie nicht dauerhaft mit wirt-schaftlicher Sozialhilfe unterstützt werden müssen? Bei dieser riesigen Zuwanderung versteht man auch all jene Leute, die sich um den Erhalt unserer einheimischen Kultur und Identität sorgen, zumal der Ausländeranteil in der Schweiz schon heute fast 25% beträgt. Es ist höchste Zeit, dass auch beim Thema Asyl der sonst von allen politischen Kreisen immer so hochgelobte Grundsatz der Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt wird. Darum nochmals die Frage: Wie soll es weitergehen? Bereits heute gelangen die Kantone und Gemeinden bei der Unterbringung von Asylsuchenden an den Anschlag. Wie wird es in zwei oder drei Jahren aussehen?

Damit unser Zukunft funktioniert

Damit unser Asylsystem auch in Zukunft funktioniert, müssen jetzt die Weichen richtig gestellt werden. Dazu gehört, dass Armutsmigranten der Zugang zum Asylverfahren verwehrt werden muss, selbst wenn dies mit Blick auf die Einzelschicksale hart sein kann. In diesem Zusammenhang ist auch der Grenzschutz deutlich zu verstärken und durchzusetzen. Im Weiteren ist unser System umgehend so auszurichten und rechtlich anzupassen, dass Aufnahmen in der Regel nur noch vorübergehend und zeitlich begrenzt erfolgen. Es ist das klare Signal auszusenden, dass in der Schweiz nicht mit einem dauerhaften Bleiberecht gerechnet werden kann. Schliesslich sind so bald alsmöglich konsequent Rückführungen ins Heimatland, gegebenenfalls flankiert mit Hilfe vor Ort, zu vollziehen. Realistischerweise kann nur mit solchen Massnahmen die Attraktivität und Sogwirkung der Schweiz als Asylland auf ein tragbares Mass reduziert werden.

Quelle: www.wahl2016.ch

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