Politik Bezirk Einsiedeln

Politik der SVP Bezirk Einsiedeln - Leserbriefe / Mitteilungen

Einsiedler Volksblatt, Mittwoch 22.08.2018 / 6. Jahrgang

«Nein zur Umverteilungs- und Pflästerlipolitik der SP»

Von RAPHAEL ZIEGLER | 19.01.2017

«Nein zur Umverteilungs- und Pflästerlipolitik der SP»

Ein breit abgestütztes Komitee aus Vertretern von CVP, FDP, SVP, der Kantonale Gewerbeverband und dem Handels- und Industrie Verein empfiehlt die beiden SP-Volksinitiativen “Ja zu einer gerechten Dividendenbesteuerung” und “Ja zu einer gerechten Steuerentlastung”, über welche wir am 12. Februar zu befinden haben, zur Ablehnung.

Dividendenbesteuerung

Eine Anhebung der Dividendenbesteuerung von aktuell 50 auf neu 60 Prozent würde den Kanton Schwyz im kantonalen Steuerwettbewerb ins Hintertreffen bringen und in seinem Standortvorteil massiv einschränken. So wenden auch die umliegenden Kantone (Luzern, Obwalden, St. Gallen, Zürich und Zug) ebenfalls eine Dividendenbesteuerung von 50 Prozent an. Auch blendet die Initiative die Problematik der Doppelbesteuerung bewusst aus. Betroffen von solch wirtschaftsfeindlichen Rezepten wären insbesondere KMU-Betriebe, welche mindestens 10 Prozent an einer Firma halten und somit von der privilegierten Besteuerung profitieren. Unternehmer von Betrieben, welche durch eine Verschlechterung der finanzpolitischen Rahmenbedingungen gut und gerne auch ausserhalb des Kantons ihre Erfolgsgeschichte weiterführen könnten! Die Folgen sind fatal: Wegzug von Unternehmen, weniger Anreize für neue Firmenansiedlungen im Kanton Schwyz und der Verlust von zahlreichen Arbeitsstellen. Zudem gilt es im Bezug zur USR III alle möglichen Optionen für den Kanton offen zu lassen.

Steuereintrittsschwelle

Auch die Erhöhung der Steuereintrittsschwelle von aktuell Fr. 4`650 auf neu Fr. 12`000 für Alleinstehende und entsprechend höher bei den übrigen Steuerpflichtigen ist vollumfänglich abzulehnen. Letztlich profitieren alle von den Leistungen des Staates und somit sollen sich auch alle – gemessen an seiner jeweiligen Steuerkraft - finanziell daran beteiligen.
Wir sagen Nein zu „Gratisbürgern“, welche sich in steuerlicher Hinsicht ausklinken und sich somit der Verantwortung gegenüber dem Staat und seinen Mitbürgern entziehen und Nein zu wirtschaftsfeindlichen Steuerrezepten:
Im Namen der Komiteemitglieder:

Karl Fisch Präsident Kantonal Schwyzerischer Gewerbeverband,
Andraes Kümin Präsident H + I Verein des Kantons Schwyz,
SR Peter Föhn, NR Petra Gössi, NR Marcel Dettling, Kantonsratspräsident Christoph Räber,
KR Roger Züger, KR Stefan Züger, KR Sibylle Ochsner,
Parteipräsidentin FDP KR Marlene Müller, KR Heinz Schättin, KR Alois Reichmuth,
KR Christian Bähler, KR Christoph Weber, KR Josef Landolt, KR Doris Kälin,
KR Matthias Kessler, KR Carla Wernli-Crameri,KR Peter Meyer, KR Roger Brändli,
KR Mathias Bachmann, KR Paul Schnüriger, KR Wendel Schelbert, KR Walter Züger,
KR Adrian Föhn, KR Armin Mächler, KR Peter Dobler, Kurt Bruhin, KR Bernhard Diethelm,
KR Werner Landtwing, KR Dr. Alexander Lacher, KR Herbert Huwiler, KR Markus Feusi,
KR Bernadette Wasescha, Parteipräsident SVP Roland Lutz, KR Thomas Haas,
KR Raphael Ziegler

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