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Einsiedler Volksblatt, Freitag 22.06.2018 / 6. Jahrgang

Nationalrat Schwander informiert zur KESB und zum Vorsorgeauftrag

Von BERNHARD DIETHELM | 09.05.2017

Nationalrat Schwander informiert zur KESB und zum Vorsorgeauftrag

Am vergangenen Freitag haben die Nationalräte Marcel Dettling und Pirmin Schwander in Einsiedeln zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der kantonalen KESB-Abstimmung eingeladen. Dass des Thema rund um den Kindes- und Erwachsenenschutz bewegt, wurde einmal mehr bestätigt: rund 60 Interessierte sind der Einladung gefolgt. Dabei wurden in erster Linie Hauseigentümer angesprochen. Eingangs referierte Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz. Er zeigte in einer äusserst interessanten Präsentation die verschiedenen Facetten und Prognosen betreffend Haus- respektive Grundeigentum auf. Insbesondere thematisierte er die aktuellen Markttrends und was Grundeigentum in Bezug auf Vorsorge bedeutet. Dabei sind unnötige staatliche Eingriffe durch Behörden oder Überregulierungen keinesfalls ausser Acht zu lassen.

Übermässige Eingriffe

Entsprechende Beispiele, was ein übermässiger staatlicher Eingriff für Konsequenzen haben kann, konnte Nationalrat Pirmin Schwander zu genüge aus der Praxis präsentieren. Dabei wurde einmal mehr klar, dass nicht immer alles nur juristisch betrachtet und abgewickelt werden kann. Es braucht vor allem Entscheide, welche menschlich sind und jedem einzelnen Betroffenen ermöglichen, sein Leben und der Umgang mit seinem Eigentum so zu gestalten, dass es für ihn passt. Dies gilt auch für den Umgang mit dem Vorsorgeauftrag. Sehr detailliert und praxisbezogen erläuterte Pirmin Schwander die Tücken des Vorsorgeauftrages, insbesondere mit Bezug zum Haus- und Grundeigentum. Zudem verstand es Nationalrat Schwander einmal mehr, auf das Informationsbedürfnis der Anwesenden einzugehen.

Gesunder Menschenverstand

Dass eine Beurteilung durch gesunden Menschenverstand für die KESB unabdingbar ist, hat sich durch die erläuterten Praxisbeispiele bestätigt. Aus diesem Grund ist ein deutliches Ja zur kantonalen Initiative „Keine Bevormundung der Bürger und Gemeinden“ unbedingt notwendig. Nationalrat Marcel Dettling hat zum Schluss noch einmal aufgezeigt, dass mit der kantonalen Initiative das Rad nicht neu erfunden wird, sondern die bestehende Kindes- und Erwachsenenschutz aufgrund der bisherigen Erfahrungen weiterentwickelt werden soll. Dies um besonders den verschiedenen Gegebenheiten der grösseren und kleineren Gemeinden im Kanton Schwyz, aber auch den unterschiedlichen Erwartungen innerhalb der Bevölkerung, Rechnung zu tragen.

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